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Ein Koch für Ihren Tisch

Es gibt Abende, die gehören nicht in ein Restaurant. Ein runder Geburtstag zu Hause. Ein Essen für zwölf, bei dem niemand in der Küche stehen soll. Eine Feier in einem Haus, das keine Küche für achtzig Gäste hat. Für solche Abende gibt es Giuseppe.

Der Privatkoch Giuseppe Dario Caliandro bei einer Kochvorführung, Pfanne in der Hand

Einer, der dazugehört

Giuseppe Dario Caliandro steht nicht auf unserer Lohnliste und kocht nicht in unserer Küche. Trotzdem gehört er zum Haus – so wie manche Menschen zu einer Familie gehören, ohne mit ihr verwandt zu sein. Wenn uns jemand nach einem Koch für zu Hause fragt, nennen wir seinen Namen. Und sonst keinen.

Sein eigenes Haus heißt Romario Maison. Er kocht privat, in Berlin, in Apulien und dort, wo seine Gäste zusammenkommen.

Ceglie Messapica – und was danach kam

Giuseppe stammt aus Ceglie Messapica, einer weißen Kleinstadt in Apulien, in die Italiener aus der halben Region zum Essen fahren. Gelernt hat er zuerst zu Hause: Tomaten, die auf der Terrasse trocknen, Orecchiette, die von Hand gedreht werden, Brot aus dem Holzofen.

Danach die Hotelfachschule seiner Heimatstadt und die ALMA, Italiens Kochschule für Teig, Brot und frische Pasta. Dann ging es hinaus: Fünf-Sterne-Haus in Dublin. Le Saint Estève in Aix-en-Provence, ein Michelin-Stern, unter Julien Le Goff. Dort entwickelte er seinen Blick fürs Detail und eignete sich die französische Haute Cuisine an – für ihn bis heute das zweite Fundament seiner Küche. Küchenchef in einem Chalet in Courchevel, seine erste wirklich private Küche, ein Tisch nach dem anderen.

Zuletzt führte er in Berlin die Küche des Berta, des hiesigen Hauses des israelischen Sternekochs Assaf Granit. Zehn Jahre, sechs Länder.

Wie ein Abend entsteht

Am Anfang steht kein Menü, sondern ein Gespräch: Wer kommt, was ist der Anlass, woran sollen sich die Gäste erinnern. Daraus baut Giuseppe die Karte, kauft ein, kocht, serviert – und verlässt die Küche sauberer, als er sie vorgefunden hat.

Das geht für zwei Personen genauso wie für eine Hochzeitsgesellschaft. Es geht für einen Abend und für einen ganzen Urlaub, mit einer Karte, die sich jeden Tag nach dem Markt richtet.

Lange gedeckte Hochzeitstafel von Romario Maison unter einer weißen Pergola im Valle d’Itria

Drei Menüs als Ausgangspunkt

Tradizione ist die bäuerliche Küche seiner Kindheit – Orecchiette mit Tomate und Basilikum, Parmigiana, Friselle, der Grill mit Bombette und Gnummarieddi.

Fish Art erzählt das Meer zwischen Adria und Ionischem Meer: rote Gambero von Gallipoli, Wolfsbarsch alla Gallipolina, Spaghettone aus Spirulina mit Vongole.

Astoria ist sein Signature-Menü. Eine Hommage an die Tomate zum Auftakt, Orecchiette, die unter einer warmen Ricotta-Mousse versteckt sind, Schweinefilet in drei Gefühlen.

Keines dieser Menüs wird zweimal gleich gekocht. Sie sind der Anfang eines Gesprächs, nicht sein Ende.

Pasta mit den Händen

Wer lieber selbst macht: Giuseppe gibt Pasta-Werkstätten für private Gruppen. Orecchiette und Maritati, von Hand geformt, dazwischen Antipasti von kleinen Erzeugern, am Ende wird gegessen, was alle zusammen gemacht haben. Vier Stunden, bei Ihnen zu Hause oder an einem Ort Ihrer Wahl.

Anfragen

Ein Datum, ein Ort, eine Personenzahl – mehr braucht es für den Anfang nicht. Schreiben Sie uns, wir bringen Sie und Giuseppe zusammen.

Anfrage senden

Giuseppe arbeitet selbständig unter dem Namen Romario Maison. Der Vertrag über einen privaten Abend kommt zwischen Ihnen und ihm zustande, nicht mit unserem Restaurant. Wir stellen den Kontakt her, weil wir für ihn bürgen. Mehr über seine Arbeit: romariomaison.com